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Lippertsreute - dem See ganz nah - Erholungsort
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Lippertsreute

{multithumb}Überlingen-Lippertsreute (fw) Alter und neuer Ortschaftsrat teilten sich in Lippertsreute in der jüngsten Sitzung die Zeit am Ratstisch. Zwei Drittel der bisherigen Mitglieder wurden wiedergewählt. Ortsvorsteherin Edeltraud Keßler leitete die Sitzung mit Verabschiedung von drei bisherigen Ortschaftsräten und Wahlen als Hauptpunkte. Sie selbst kandidierte nicht mehr für den Ortschaftsrat und wird am 7. Oktober durch die Stadt verabschiedet. Allen bisherigen Räten dankte sie für fünf Jahre „schönes Schaffen in arbeitsreicher Zeit.“ Beispielhaft führte sie das neue Logo, die Schilder für den Erholungsort, die Goldmedaille mit Deisendorf für „Unsere Stadt blüht auf“, sowie die 850-Jahrfeier auf. Minuspunkte markierte sie im Fehlen des Radweges Lippertsreute-Ernatsreute-Wackenhausen, einer 40-km-Zone sowie der DSL-Vernetzung. Mit persönlichen Worten, einem Weinpräsent der Stadt und einem gerahmten Bild vom Ausflug verabschiedete Edeltraud Keßler mit speziellem Lob die Räte Barbara Dorn, Alfred Keller und Daniel Plessing.

Den neuen Rat erinnerte sie für seine ehrenamtliche Tätigkeit an Pflichte und Rechte nach der Ortschaftsverfassung von Baden-Württemberg. Sie verpflichtete jedes Mitglied förmlich-legal mit Handschlag nach der Gelöbnisformel. Genau so korrekt verlief die geheime Wahl des Ortsvorstehers und die öffentliche seiner beiden Stellvertreter: Gottfried Mayer – acht Mal Ja und eine Enthaltung – und als Stellvertreter Markus Keller (wie bisher) und Siegfried Hanßler (neu).


Die Wahl ist gültig, wenn sie der Stadtrat bestätigt. Einstimmig wurde jeweils ein Vertreter des Ortschaftsrates Lippertsreute in die jeweiligen städtischen Ausschüsse gewählt.

Wenn der neue Ortschaftsrat wieder tagt – der bisherige Sitzungstag am zweiten Montag im Monat soll beibehalten werden –, werden neben anderen Themen erneut DSL, die Hauptstraßeparker, das ELR-Programm (Entwicklung Ländlicher Raum), die Treppe zur Kapelle Ernatsreute und Probleme mit Festnetzanschlüssen anstehen. Die Runde und auch ein Bürger fanden Anreize zum Bauen im ländlichen Raum wenig sinnvoll, wenn laut Telekom keine Festnetzanschlüsse mehr zur Verfügung stehen.

 

 

Donnerstag, 29. Oktober 2020